AS Monaco - Borussia Dortmund 3:1

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Einzug ins Halbfinale der Champions League verpasst. Er hat nach der Verletzung gut trainiert und einen guten Eindruck gemacht", sagte Tuchel nach der 1:3 (0:2)-Niederlage im Rückspiel beim französischen Topklub AS Monaco (Hinspiel: "2:3). Marco Reus (48.) schaffte nur den Anschlusstreffer für die Gäste.

Doch die Wirkung verpuffte vor der Abfahrt ins Stadion Louis II, als der BVB-Tross von der Polizei ohne Angaben von Gründen am Hotel festgehalten wurde.

Dortmund wollte den schnellen Ausgleich, hatte jedoch Pech, dass ein Freistoß von Nuri Sahin am Pfosten landete (14.). Stattdessen machte Monacos Joker Valère Germain in der 81. Minute direkt nach seiner Einwechslung mit dem 3:1 alles klar.

Die Halbfinals mit Juve, Bayern-Bezwinger Real Madrid, BVB-Besieger AS Monaco und Atlético Madrid werden am Freitag am Sitz der Europäischen Fußball-Union in Nyon ausgelost. "Aus Sicherheitsgründen", erklärte Tuchel wenig später, sichtlich etwas verunsichert und verärgert. Alle Hoffnungen der Dortmunder auf den vierten Halbfinaleinzug erwiesen sich nach zwei Gegentreffern in den ersten 17 Minuten als Wunschdenken. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, auch eine Woche zuvor führten die Franzosen mit 2:0. Bei einem Treffer von Marco Reus unterlagen sie Monaco am Ende 1:3 (0:2), werden aber nicht allzu lange darüber grübeln können. Nach Einschätzung von Verteidiger Marcel Schmelzer hatte diese Panne aber keinen großen Einfluss auf die Partie: "Ich denke nicht, dass das eine Rolle gespielt hat". Zum ersten Mal seit acht Jahren steht kein deutscher Klub unter den letzten Vier der Königsklasse. Wie wichtig der Nationalstürmer für den Bundesligavierten ist, stellte er bei seinem 45-minütigen Comeback im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (3:1) unter Beweis. Bereits nach einer knappen halben Stunde korrigierte Tuchel seine Aufstellung und brachte den offensiveren Ousmane Dembélé für Durm in die Partie. Dortmund hatte nur noch eine gute Chance durch Reus (74.).

Auch der Frage nach einem Vergleich mit den anderen europäischen Spitzenteams wich der Chefcoach aus diesem Grunde aus: "Man muss aufpassen, dass man diese beiden Spiele nach dem Anschlag zu hoch bewertet".


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