Nach Aus bei Real Madrid: Bayern-Spieler sollen Schiedsrichter bedrängt haben

"Ich muss sagen, ich habe heute zum ersten Mal so etwas wie wahnsinnige Wut in mir, Wut, weil wir beschissen worden sind".

Die Enttäuschung der Bayern-Spieler war nach dem Aus bereits in den TV-Interviews zu erkennen. Auch wunderte sich manch Bayern-Fan in beiden Spielen über die Auswechslungen von Coach Carlo Ancelotti. Beim 4:4 zwischen Leverkusen und Rom war der Ungar im Einsatz.

Bei einigen Situationen hatte Kassai zu Ungunsten der Bayern entschieden. Er verweigerte der Ukraine gegen England ein reguläres Tor. Das Tor hätte sowieso nicht zählen dürfen, weil Kassai zuvor eine Abseitsposition übersah.

Sicher ist dagegen: Auch die Überredungskünste von Ronaldo und Ramos werden nichts daran ändern, dass Lewandowski in den kommenden Jahren im Trikot des FC Bayern auflaufen wird.

Einmal in Rage war der Mittelfeldspieler nicht mehr aufzuhalten. "Man könnte sich umbringen", klagte Vidal in der Nacht auf Mittwoch. Und das auch schon, als noch kein Bayern-Spieler vom Platz flog. Der Nationalspieler warf Kassai vor, Bayern den Sieg gestohlen zu haben. Unser Rekordmeister verpasste erstmals seit 2009 wieder ein Champions-League-Halbfinale.

Angeblich entlud sich die Wut mehrerer Bayern-Akteure gegen Kassai in heftigen verbalen Attacken.

Nach der Niederlage im Champions-League-Viertelfinale bei Real Madrid sollen Thiago, Robert Lewandowski und Arturo Vidal den Unparteiischen in seiner Kabine bedrängt haben. Letztlich habe sogar die Stadion-Polizei einschreiten müssen, um die aufgebrachten Fußballprofis wieder zu beruhigen. Ancelotti selbst soll sich laut Marca erbost bei UEFA-Funktionären beschwert haben. Von Seiten der UEFA und des FC Bayern gab es zunächst keine Stellungnahmen zu den Vorkommnissen.


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