Formel 1: Lewis Hamilton dominiert in Barcelona

Hamilton erzielte in den beiden Trainings die Bestzeit, jeweils knapp vor seinem Teamkollegen Bottas. Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 1,079. 5.

Barcelona - Sebastian Vettel hat die Pole Position beim Großen Preis von Spanien in Barcelona knapp verpasst. "Wir können mehr, und das werden wir auch beweisen". Das Silberpfeil-Duo hatte die beiden Übungseinheiten am Tag zuvor bestimmt und Räikkönen und Vettel zweimal hinter sich gelassen. "Deshalb bin ich glücklich", sagte Hamilton. "Es ist etwas mit dem Getriebe".

Mit einer Kampfansage von Mercedes an Ferrari hat heute das Formel-1-Wochenende in Barcelona begonnen. Nur 29 Tausendstelsekunden langsamer als der Brite war Sotschi-Sieger Bottas. Im Vormittagstraining zum fünften Saisonlauf hatte Vettels Rückstand auf die Spitze gar mehr als eine Sekunde betragen.

Dort drehte Alonso mit einem neuen Aggregat zwölf Runden, kam aber in 1:24,077 Minuten nur auf den 20. und letzten Rang. Bis zu seinem Fehler lag er vier Zehntelsekunden vor Hamilton. Allerdings macht er auch keinen Hehl aus seinem großen Selbstvertrauen vor dem Auftakt in die traditionelle Europasaison: "Bei uns läuft alles nach Plan". Der Kurs, den die Teams von Tests bestens kennen, gilt als Referenzstrecke.

Auf dem Weg zu seiner ersten Pole in Barcelona unterlief dem viermaligen Formel-1-Weltmeister am Samstag auf dem Circuit de Catalunya kurz vor Ende des Ausscheidungsfahrens ein folgenreicher Verbremser. Mercedes und Ferrari sind vorneweg, Red Bull mit Vorjahressieger Max Verstappen und Daniel Ricciardo sind mit Abstand die dritte Kraft. Nico Hülkenberg (GER), Renault, 2,472. 10. Immerhin bewies Vettel vor zwei Wochen in Sotschi mit seiner ersten Pole seit dem 19. September 2015, dass sein Wagen aber auch für die schnelle Runde geeignet ist. Auch sein Teamkollege Jolyon Palmer bestätigte als Achter den positiven Renault-Trend. Rang, der Deutsche Pascal Wehrlein direkt dahinter mit 3,661 Sekunden Rückstand.

Lokalmatador Alonso musste seinen McLaren-Honda im ersten Training schon nach ein paar Metern abstellen.

Guter Siebenter war diesmal Kevin Magnussen (+ 2,149), dessen Training allerdings ein unrühmliches Ende nahm, als er kurz vor Schluss ins Kiesbett rutschte. Der Honda-Motor, der ab 2018 auch die Autos von Sauber antreibt, gab den Geist auf. Alonso nahm das Ganze mit Humor. Der 35-Jährige hat als einziger der 20 Fahrer in diesem Jahr noch nicht das Ziel erreicht.

Anschließend fuhr er ins Hotel.


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