Aktien Frankfurt Eröffnung: DAX stabilisiert sich leicht - Banger Blick an die

Das verwirrende Verhalten von Amerikas Präsidenten bleibt auch an der Börse nicht ohne Folgen: Die Wall Street erlebt am Mittwoch ihren schlechtesten Tag seit Trumps Amtsantritt. Auch auf dem Parkett in Frankfurt ist man verunsichert.

Neue Enthüllungen in der Russland-Affäre von US-Präsident Donald Trump hat die Wall Street auch am Donnerstag belastet. Am Mittwoch fuhr der Dow Jones die höchsten Verluste seit acht Monaten ein. Der breiter gefasste S&P-500 sank ebenfalls um 1,8 Prozent auf 2357 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 2,6 Prozent auf 6011 Punkte. "Washington, wir haben ein Problem", schrieb Analyst Mike van Dulken vom Broker Accendo Markets.

Der Dow weitete im Handelsverlauf seine Verluste peu a peu aus und fiel am Ende um 1,78 Prozent auf 20 606,93 Punkte. Für beide Indizes ist es der größte Tagesverlust seit der Wahl Trumps im vergangenen November. Noch am Vortag hatte der Dax bei 12.841,66 Punkten eine weitere Bestmarke gesetzt. Zur Wochenmitte hatte der deutsche Leitindex noch 1,35 Prozent eingebüßt. Das dominierende Angst-Thema nicht nur am deutschen Aktienmarkt ist eine starke Korrektur an der Wall Street.

Unter den Anlegern gibt es Zweifel, ob Trump seine Steuersenkungs- und Investitionspläne tatsächlich umsetzen kann. Nicht zuletzt die Aussicht auf ein staatliches Konjunkturprogramm in den Vereinigten Staaten hatte die Börsen lange befeuert.

Dax und EuroStoxx50 verloren jeweils etwa eineinhalb Prozent. Der Euro verteuerte sich im Gegenzug auf bis zu 1,1150 Dollar und legte damit binnen weniger Tage um knapp drei US-Cent zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1117 (Dienstag: 1,1059) Dollar festgesetzt.


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