"Tote Mädchen lügen nicht" soll Schuld am Selbstmordversuch zweier Schülerinnen haben

Wie die beiden 13-Jährigen angaben, haben sie sich von der umstrittenen Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" inspirieren lassen.

Drama um zwei Schülerinnen im Gymnasium Bad Ischl. Die Mädchen dürften in Anlehnung an eine Netflix-Serie gehandelt haben.

Der Vorfall ereignete sich in Bad Ischl in Oberösterreich.

Das Duo - ein Mädchen ist eine gute Schülerin, ihre Freundin ist grade dabei, das verpatzte Semesterzeugnis auszubessern - gab dem Klassenvorstand den Entschuldigungsbrief, weil es am Nachmittag fehlen würde. "Die Schülerinnen sind außer Lebensgefahr, befinden sich in einschlägigen Betreuungseinrichtungen."Moser: "Wir alle sind am Aufarbeiten " Natürlich sitze der Schock tief, aber eines stehe fest: "Die Schule war Ort des Geschehens, aber nicht Ursache". Weil die Lehrkraft skeptisch wurde und diesen kurz darauf öffnete kam die Wahrheit ans Licht: Der Brief war keine Entschuldigung, sondern sollte als Abschiedsnachricht gedacht. Die 13-jährigen Gymnasiastinnen planten einen Suizid auf der Schultoilette. "Wir alle sind am Aufarbeiten, unter anderem auch durch die Fortsetzung des normalen schulischen Alltags - eine Struktur zu haben ist wichtig."Fritz Enzenhofer lud zum KoordinierungstreffenNachdem der Suizidversuch der beiden Mädchen bekannt wurde, lud der Amtsf". Die Schule wurde durchsucht. "Die Schulgemeinschaft wird von einem Team der Krisenhilfe sowie dem schulpsychologischen Dienst der Landesschulrates betreut", erklärt die Direktorin. Schnell wurde "Tote Mädchen lügen nicht" zur meistdiskutierten Serie auf Twitter - mehr als elf Millionen Tweets sind es seit Serienstart Ende März. In den 13 Folgen geht es um den Suizid der Schülerin Hannah Baker an einer amerikanischen High School.

US-Psychologen warnen davor, sich die Serie anzusehen, da diese psychische Probleme hervorrufen und verstärken könne. Trotz zuletzt zunehmender Kritik wird Netflix eine zweite Staffel drehen.


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