USA: Sechsjähriger in Mississippi von Autodieben entführt und getötet

Die Geschichte nimmt ein schreckliches Ende. Der kleine Kingston Frazier war am frühen Donnerstagmorgen in einem zurückgelassenen Auto gefunden worden.

Ein Abschleppwagen der Mississippi Highway Patrol schleppt in Gluckstadt einen gestohlenen Wagen ab. Er sei in den Hinterkopf geschossen worden, sagte eine Polizeisprecherin dem Sender CNN.

Ein sechsjähriger Junge ist im US-Bundesstaat Mississippi von Autodieben entführt und getötet worden. Alle drei sind unter 20 Jahre alt und sollen nun als Erwachsene wegen der Ermordung eines Kindes während einer Entführung angeklagt werden, zitiert CNN den örtlichen Staatsanwalt.

Sie waren es auch, die den Jungen in der Nacht zuvor entführt haben sollen. Der Lokalzeitung "Clarion Ledger" zufolge hatte die Mutter des Buben ihr Auto mit laufendem Motor vor einem Supermarkt abgestellt. Damit droht den mutmaßlichen Tätern die Todesstrafe. Demnach soll der Sechsjährige in dem Wagen geschlafen haben, als die Mutter gegen 1.15 Uhr morgens den Laden betrat. Zwei Männer seien dann auf den Parkplatz gekommen, einer der beiden sei mit dem Auto davongefahren. Es sei aber unklar, ob der Autodieb gemerkt habe, dass der Junge auf dem Rücksitz sass.

Am Morgen wurde der gestohlene Wagen Polizeiangaben zufolge rund 24 Kilometer entfernt auf dem Land in Madison County entdeckt - mit dem Sechsjährigen tot auf dem Rücksitz. Die Mutter des Jungen brach zusammen, als sie vom Tod ihres Sohnes erfuhr.


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