Chris Cornell (†52): Heidi Klums Ex fand den toten Sänger!

Das Ergebnis der Autopsie von Chris Cornell ist eindeutig: Selbstmord.

Als offizielle Todesursache nannte der örtliche Gerichtsmediziner am Donnerstag Suizid durch Erhängen. "Er war ein treusorgender Mann und Vater", sagte sie in bewegenden Worten. "Chris würde ihnen nicht wehtun, indem er sich absichtlich das Leben nimmt". Was passiert sei, sei für sie "unerklärlich".

In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern.

Offensichtlich war nicht einmal seiner Ehefrau Vicky Karayiannis bewusst, wie schlecht es mental um den Sänger, Gitarristen und Songwriter stand. Dort starb der Soundgarden-Frontmann nur Stunden nach einem Konzert.

"Wir haben noch kurz vor der Show geredet".

Dennoch sei ihr bei einem späteren Telefonat nach dem Konzert an ihrem Mann auch etwas komisch vorgekommen.

Seine Frau Vicky Cornell zweifelt dieses aber an, denn nichts habe ihrer Ansicht nach, auf einen Selbstmord hingewiesen. Deshalb habe sie später die Security alarmiert, um nach ihm sehen zu lassen.

Cornell war kurz nach einem Konzertauftritt tot in einem Hotelzimmer in Detroit aufgefunden worden. Der charismatische Musiker wählte ersten Obduktionsberichten zufolge im Alter von 52 Jahren den Freitod.

Cornell soll ein verschreibungspflichtiges Medikament gegen Angstzustände und Schlaflosigkeit eingenommen haben. In der weiteren Untersuchung des Falls wird das Medikament sicherlich noch wichtig werden. Cornells Anwalt erklärte, die Familie vermute, das Arzneimittel habe den Selbstmordentschluss des Musikers entscheidend beeinflusst. Cornell litt viele Jahre unter einer starken Drogen- und Alkoholabhängigkeit, galt allerdings seit spätestens 2003 als clean.

"Er zeigte keinerlei Anzeichen von Depression oder suizidalen Gedanken", so Karayiannis, mit der Cornell zwei Kinder hatte, neben einer Tochter aus erster Ehe mit der ehemaligen Soundgarden-Managerin Susan Silver.


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