"Sicherheit und Wohlstand" werden zentrale Wahlkampf-Themen der CSU

Dabei werde es auch um soziale Sicherheit gehen, sagte Seehofer vor Beginn einer zweitägigen CSU-Vorstandsklausur im oberpfälzischen Schwarzenfeld. Seehofer bekräftigte, seine Wunsch-Koalition nach der Wahl sei ein Bündnis der Union mit der FDP.

CSU-Chef Horst Seehofer hat Parteifreunde und die Medien aufgefordert, Kritik offener und transparenter zu üben. Sicherheit im Alter, Krankheit und Pflege seien für viele Menschen ein vorrangiges Thema. Zudem sollten Familien und Kinder ins Zentrum gerückt werden, und es gehe natürlich um "Jobs, Jobs, Jobs". Damit sollen die Weichen für das gemeinsame Wahlprogramm gestellt werden, das Anfang Juli von CDU und CSU beschlossen werden soll. "Ich lege Wert darauf, dass das nicht zu umfassend wird". "Wer eine Meinung hat, soll sie sagen - mit vollem Namen", sagte Seehofer in einem Interview mit unserer Zeitung. Er könne aber auch nicht ausschließen, dass es bei einzelnen Punkten zwischen CDU und CSU noch längere Detailberatungen brauchen werde. Das sei aber auch nicht schädlich.

Dissenspunkt bleibt die CSU-Forderung nach einer Obergrenze für neu eintreffende Flüchtlinge - was Merkel ablehnt. Seit einigen Monaten demonstrieren Seehofer und Merkel nun aber wieder den engen Schulterschluss.

"Aber auch der Kampf vor einem Jahr hat sich mehr als gelohnt", sagte der bayerische Ministerpräsident. "Nicht wir haben uns jetzt gewandelt", sagte er. Während alle anderen Parteien ihre Positionen hätten ändern müssen, vertrete die CSU dieselben Auffassungen wie vor einem Jahr.


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