Unwetter vor allem in Bayern und Thüringen

Stadtroda. Ein Unwetter in Thüringen hat am Freitagabend zu einem Unfall im Bahnverkehr geführt.

Stadtroda In Thüringen sind am Freitagabend mehrere Passagiere eines Regionalzugs verletzt worden. Der Zug sei auf der Strecke Gera – Göschwitz unterwegs gewesen und gegen 19.30 Uhr in eine Schlamm- und Gerölllawine gefahren, die bei einem Erdrutsch auf die Gleise gespült worden war, teilte die Deutsche Bahn mit.

Nach Angaben des Lagezentrums der Thüringer Polizei wurden sieben Menschen leicht verletzt.

Zugunfall
Acht Personen wurden verletzt als der Zug entgleiste

Auch in anderen Teilen Thüringens sowie regional in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern oder auch dem Osten Niedersachsens gab es viel Regen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Abend berichtete. "In den Ortschaften stand das Wasser bis zu 50 Zentimeter hoch", sagte ein Polizeisprecher. Keller liefen voll, Autos konnten die Bundesstraße 85 nicht mehr befahren. Daraufhin habe es einen Stromausfall in der Gemeinde Schürensöhlen sowie in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) und Reinfeld gegeben, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Straßen waren kurzzeitig weiß von Hagel, Regenrinnen liefen über. Ein Foto zeigte, wie ein Feuerwehrmann versuchte, einen Abfluss freizumachen.

Spannung lag angesichts der Temperaturunterschiede in der Luft.

Die Feuerwehren hatten vor allem im Raum München viel zu tun. Auch in anderen Regionen Oberbayerns und Niederbayerns, aber auch in Oberfranken gab es Unwetter.


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