Schmelzer kritisiert Tuchel wegen Sahin-Ausbootung: "Ich verstehe es nicht"

Es dreht sich viel beim BVB um den Trainer.

Berlin Es wäre die perfekte Bühne. "Auf jeden Fall sehe ich eine Chance", sagte der BVB-Trainer nach dem 2:1 (1:0)-Sieg im DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt in der ARD über seine Zukunft beim Bundesligisten.

Thomas Tuchel hat das Kapitel Borussia Dortmund noch nicht abgeschlossen. Sie entzweiten sich nach internen Querelen an der Frage der Neu-Ansetzung des Champions-League-Spiels gegen den AS Monaco wohl unwiderruflich. Der Erfolg ist kein Kitt für tiefe Risse im Zwischenmenschlichen.

Dass er noch eine Saison bleiben wolle, "steht außer Frage", hat Tuchel gesagt. Sein Berater Olaf Meinking versicherte: "Unser Ziel ist es, dass Thomas bleibt und sich alles wieder beruhigt". Dortmund soll längst bei Lucien Favre, ehemals Borussia Mönchengladbach, von OGC Nizza als Tuchel-Nachfolger vorgefühlt haben. Tuchels Vertrag in Dortmund läuft bis 2018. Oder liegt die Wahrheit ganz woanders? Fachlich-analytisch jedenfalls scheinen keine Zweifel zu bestehen. "Was er taktisch drauf hat, habe ich so noch nie erlebt". Seine Gegner-Analyse ist hervorragend, genau wie die Trainingssteuerung.

Der 29-Jährige gab den Stab ohne Umweg an Tuchel weiter: "Die Erklärung dafür muss der Trainer geben". Da scheint es zu hapern.

Mit Marcel Schmelzer stellte sich zudem ein langjähriger BVB-Profi öffentlich gegen seinen Coach.


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