Umzug in Berlin : Karneval der Kulturen: Gute Stimmung trotz Regens

Die Karnevals-Teilnehmer waren auf das schlechte Wetter vorbereitet - viele zogen sich durchsichtige Regenumhänge über. Ihr Ziel: ein Zeichen für mehr Weltoffenheit und gegen Rassismus setzen.

Trotz Regens haben am Pfingstsonntag in Berlin rund 400.000 Menschen friedlich den Karneval der Kulturen gefeiert.

Aber auch politische Bekundungen waren in dem bunten Zug zu entdecken.

Eine Gruppe Mexikaner hatte hierfür eine Mauer aus Pappkartons mitgebracht, als Symbol für die Grenze zu den USA. Während des Umzugs ist sie mehrfach aufgebaut und eingerissen worden. Aus Brasilien wiederum schlängelte sich eine gigantische Anakonda-Schlange durch die Berliner Straßen.

Angaben, ob auch im nächsten Jahr der Karneval der Kulturen unbeschwert stattfinden kann, wurden nicht gemacht. Das Fest ging am Freitag los und dauert noch bis Pfingstmontag.

Die Polizei war mit 1000 Beamten vor Ort.

Noch bis heute Abend können Einwohner und Touristen das Straßenfest "Global Village" in Kreuzberg besuchen. Rund um den Blücherplatz gab es mehrere Bühnen, auf denen mehr als 100 Bands auftreten sollten mit Musik aus aller Welt. Mit Blick auf den Terroranschlag in London hatten die Beamten ihr Sicherheitskonzept noch einmal überprüft. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung lägen nicht vor. Allerdings kam es zu einigen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen.


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