Irving und James führen Cavaliers zum Sieg gegen Warriors

Durant hatte 14 Punkte allein im letzten Viertel beschafft, als es am wichtigsten war, gegen Clevelands LeBron James.

LeBron James gelang zum 9.

Das vierte Finalspiel wird am Freitag wieder in Cleveland ausgetragen. Durch den Sieg verkürzten die Cavaliers den Rückstand in der "best-of-seven-Serie" auf 1:3. Im Vorjahr hatten die Cavs auch die ersten zwei Finalpartien gegen Golden State verloren und dann sogar 1:3 zurückgelegen, ehe James und seine Kollegen doch noch den Titel holten. Besser und mit mehr Einfluss auf das Spiel als James in den bisherigen Finals kann ein Basketballer kaum spielen. "Heute Abend haben wir es geschafft, und hoffentlich können wir es auch Montag schaffen und hierher zurückkommen". "Aber das sind wird auch", zeigte sich Cavaliers-Coach Tyronn Lue nach dem ersten Sieg in der Finalserie kampfeslustig.

Cleveland startete mit einer ersten Halbzeit für die Geschichtsbücher. Dafür aber stellten die Cavaliers als Team mit 86 Punkten zur Halbzeit eine neue Finals-Bestmarke auf.

Auch im zweiten Abschnitt ließen James und Co. nicht locker und führten zur Pause vor allem dank 13 verwandelter Dreier bereits mit 86:68 - die nächsten Offensiv-Rekorde.

"Wir haben einfach die Ruhe bewahrt", sagte James sichtlich erleichtert darüber, den "Sweep" abgewendet zu haben. Mit 31 Punkten, 10 Rebounds und 11 Assists überbot der Superstar die Marke des legendären Magic Johnson. Cavs-Point-Guard Kyrie Irving überstrahlte James sogar noch mit 40 Punkten. 23 Zähler zum Heimsieg der Cavaliers bei. "Er hat die Verantwortung übernommen", lobte Warriors-Trainer Steve Kerr. "Wir sind daher in einer tollen Ausgangslage, und jetzt müssen wir daraus Kapital schlagen".

Vom Tip-Off weg legten die Cavaliers, mit dem Rücken zur Wand stehend, brandheiß los, sodass Golden State während der 48 Minuten kein einziges Mal in Front liegen sollte.

Für Golden State war es nach zuvor 15 Siegen nacheinander im 16. Spiel die erste Niederlage in den diesjährigen NBA-Playoffs. "Vergiss das Gerede, ungeschlagen zu sein".

Stephen Curry (l) und Kevin Durant sind die Superstars der Golden State Warriors.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Warriors, bei denen Curry keinen guten Tag erwischte, noch bis auf elf Punkte heran, konnten Cleveland aber nie ernsthaft gefährden.


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