Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gibt Startschuss zu documenta 14

Die Kunstwelt schaut auf Kassel.

Bei einem Rundgang hat Frank-Walter Steinmeier die documenta 14 als "mutige Ausstellung" gelobt.

An diesem Tag lächelt im sommerlichen Kassel überall die Eule, Wappentier von Athen, dem zweiten documenta-Standort. Steinmeier sprach von einer mutigen Ausstellung.

An der Eröffnung der documenta 14 im Museum Fridericianum beteiligte sich auch Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos.

Szymczyk zeigt auf seiner documenta aber auch Werke österreichischer Künstler: Der bereits mehrfache documenta-Teilnehmer Peter Friedl präsentiert seine Videoarbeit "Report" aus dem Jahr 2016, Oliver Ressler mit seiner Videoinstallation "What is democracy?" aus den Jahren 2007 bis 2009 vertreten.

"Inspirierend, verstörend, aufrüttelnd: All diese Eindrücke hinterlässt die documenta bei ihren Besuchern - so sind sie Spiegel all derjenigen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen, vor denen die Welt steht", sagte die Ministerin. Spektakulär und schon jetzt meist fotografiert: der "Parthenon der Bücher" der argentinischen Künstlerin Marta MinujÃn auf dem Friedrichsplatz. Er zeigte damals Kunst, die von den Nationalsozialisten als "entartet" verfemt worden war. Dabei besuchten sie unter anderem das Röhrenkunstwerk des Künstlers Hiwa K am Friedrichsplatz und die "Mühle des Blutes", eine Installation des mexikanischen Künstlers Antonio Vega Macotela.

"Überprüft eigene Vorurteile, nehmt die Perspektive des anderen ein - nur so lassen sich Gemeinsamkeiten finden", appellierte Steinmeier bei seinem Ausstellungsrundgangang am Samstag die Besucher. Teile des Ausstellungsgeländes und einzelne documenta-Gebäude waren bis zum Mittag gesperrt, obwohl die Ausstellung da bereits eröffnet war. Für die Öffentlichkeit beginnt sie erst am Samstag.

Der künstlerische Leiter der Kunstschau, Adam Szymczyk, hatte Athen zum zweiten documenta-Schauplatz gemacht.

Auf der documenta 14 gibt es so viel Performances zu sehen wie nie. In Athen endet die Ausstellung am 16. Juli. Die Tageskarte kostet 22 Euro.


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