DFB-Elf bestreitet Auftaktspiel beim Confed Cup

Sotschi.Jetzt freut sich auch Joachim Löw richtig auf den Confed Cup. "Ich werde erst die Mannschaft informieren", sagte Löw nach dem Abschlusstraining für die Begegnung gegen den Asienmeister am Montag (17:00 Uhr) in Sotschi. Löw erinnerte seine Confed-Cup-Kicker in Sotschi noch einmal explizit an die Anfänge dieser Akteure, die zu "Weltstars geworden" seien. Am Sonntagabend wird das DFB-Team bei der abschließenden Einheit erstmals im WM-Stadion trainieren.

Nach der Übungseinheit auf dem gewohnten Trainingsplatz neben der WM-Arena soll es nun lediglich einen Gang der Mannschaft durch die Spielstätte geben, um diese kennenzulernen.

"Es kribbelt bei uns allen, dass ist ein gutes Zeichen", sagte der Leverkusener Bernd Leno, der im Tor stehen wird.

In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov heißen 42 Prozent der an Fußball interessierten Deutschen Löws Confed-Cup-Kurs nicht gut. "Es ist die Weltbühne des Fußball jetzt in diesem Sommer". "Der Auftakt in ein Turnier ist immer wichtig", sagte Manager Oliver Bierhoff zum Australien-Spiel. "Ich glaube schon, dass wir wichtige Erfahrungen sammeln", sagte Löw. Weitere Gegner in Gruppe B sind Chile und Kamerun. Der Abwehrspieler meinte, dass die junge DFB-Auswahl "einige unterschätzen werden".

Gleich zum Start erwartet der Leipziger Turnierneuling Timo Werner "ein ekliges Spiel".

Löw hat versucht, mit seinem Team in der Kürze der Vorbereitungszeit einige Automatismen zu erarbeiten. Das Angriffsspiel wurde auch auf Mittelstürmer Wagner zugeschnitten.

Vorkämpfer Wagner, aber auch Talente wie Leon Goretzka, Werner oder Niklas Süle will Löw in Russland als Druckmacher für die pausierenden Top-Nationalspieler entwickeln. Nachmachen lautet die Botschaft an Goretzka, Werner und Co.


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