Fussball: Ronaldo will Real Madrid verlassen

CR7 blieb - bis auf eine hervorragende Torvorlage - blass, wie seine meisten Mannschaftskollegen.

Mit dieser Auszeichnung versehen hätte er sich nach der Partie eigentlich im Pressegespräch blicken lassen müssen - doch das tat er nicht.

Nur vor den Mikrofonen des Confed-Cup-Sponsors Budweiser, der den Fan-Award verleiht, hielt er kurz inne - und entging damit dem Vernehmen nach einer Sanktion der FIFA.

Und so sah sich sogar der FC Bayern genötigt, einen Bericht aus Italien über ein Interesse der Münchner als "Ente des Tages" zu titulieren.

Ronaldo wird vorgeworfen, rund 15 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Zwar hat der Portugiese in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel von einer Milliarde Euro verankert.

Der teuerste Bundesliga-Transfer war erst vor wenigen Tagen mit dem Wechsel des Franzosen Corentin Tolisso (22/41,5 Millionen Euro) von Olympique Lyon zu den Bayern über die Bühne gegangen. CR7 würde mehr als das Doppelte erhalten. Seine Botschaft: "Cristiano, wir brauchen dich!".

Vor Anpfiff des Auftaktspiels des Europameisters Portugal gegen Mexiko in Kasan, in dem selbst eine Gala-Vorlage von Cristiano Ronaldo kein besseres Ergebnis, als ein 2:2 hervorbrachte, nutzte Coach Fernando Santos für eine vehemente Verteidigungsrede. Das berichtet A BOLA. Nun soll er seinem Berater Jorge Mendes aufgetragen haben, einen Wechsel zu seinem Ex-Klub Manchester United möglich zu machen. Der Weltfußballer will den spanischen Rekordmeister offenbar aus Ärger über die Anklage wegen Steuerhinterziehung vorzeitig verlassen. Auch Paris Saint-Germain wird als potentieller Abnehmer gehandelt. Die Rossoneri werden deswegen ins Gespräch gebracht, weil sie nach kürzlich erfolgter chinesischer Übernahme ähnliche Preise wie die in erster Linie gehandelten Verein ManUnited oder PSG zahlen könnten. Zu seiner Situation möchte sich der Weltfußballer allerdings weiterhin nicht äußern.

Für einen Verbleib bei Real spricht, dass Zidane einen grossen Einfluss auf Ronaldo besitzt. Sollten sich die Medienberichte über einen angekündigten Abgang bei Champions-League-Sieger Real Madrid bewahrheiten, würde der 32-Jährige in diesem Sommer zum gejagten Objekt werden.


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