Irres Ronaldo-Gerücht: Jetzt meldet sich der FC Bayern

Cristiano Ronaldo plant offenbar, den Madrilenen den Rücken zu kehren. Die Madrider Sportzeitung "Marca" hingegen will erfahren haben, dass Ronaldo die Teamkollegen bereits über seinen Abschied von Real informiert habe.

Vor Anpfiff des 2:2-Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko nutzte Portugals Teamchef Fernando Santos die wiederkehrenden Fragen für eine Verteidigungsrede.

"Wir repräsentieren Portugal beim Confederations Cup, darauf wollen wir uns konzentrieren".

"Ich bin unschuldig und habe ein ruhiges Gewissen", ließ Ronaldo selbst noch kurz vor dem Abflug nach Russland über die spanische Zeitung "Deportes Cuatro" wissen. Wird die Affäre seine sportlichen Leistungen beeinflussen?

Die Frage ist bloß: Wo will Ronaldo hin, falls er Madrid tatsächlich verlassen sollte? Dann werden am Mittwoch (17.00 Uhr) langsam auch wieder Ronaldo & Co.im nationalen Fokus stehen - die Bedeutung des Auftakts der Mini-WM relativierte sich durch den Waldbrand mit mehr als 60 Toten. Aber Real werde alles dafür tun, um das zu verhindern. Auch Torwart Rui Patricio bekräftigte, Cristiano Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert. Mit einer kurzen Wischbewegung verscheucht er beim Kreisspiel wie eine lästige Fliege die Kamera, die sich an Seilen montiert immer wieder dem begehrtesten Motiv nähert.

MADRID. Zinédine Zidane weiß, wie man Überzeugungsarbeitet leistet - auch bei Cristiano Ronaldo. Paris St. Germain und Ex-Klub Manchester United gelten als mögliche Ziele des 32-jährigen Torjägers. Trotz seiner Leidenschaft für Real Madrid möchte der Spieler nach dem Confed-Cup Real Madrid verlassen, berichtet A Bola. Für 200 Millionen wäre Real demnach bereit, seinen Rekordtorschützen ziehen zu lassen. Ein Ronaldo-Transfer mit einem mehrjährigen Vertrag könnte somit schnell über 300 Millionen Euro kosten.

Der bestbezahlte Athlet der Welt (Jahreseinkommen 65 Millionen Euro) schweigt sonst über weitere Details und überlässt alles Weitere den Juristen. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro".

Manchester United ist allerdings wohl nicht der einzige Klub aus der Premier League, der bei Ronaldo mitmischt. Ein Wechsel nach China sei kein Thema.


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