Junge Union fordert "Helmut Kohl Flughafen" in Frankfurt

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom Montag sprach viel für das Datum 1. Juli.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte einen europäischen Staatsakt angeregt - es wäre die erste Veranstaltung dieser Art überhaupt. Nach Angaben der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei sind sein Geburtsort Ludwigshafen und die Stadt Speyer im Gespräch. Aber auch in Deutschland dürfte es eine größere Trauerzeremonie geben. "Schon zu Lebzeiten wurde Helmut Kohl mit der Ehrenbürgerschaft Europas ausgezeichnet, um seine außerordentlichen Verdienste zu würdigen", sagte Juncker der "Bild am Sonntag". Die CDU-Kandidatin für die Frankfurter OB-Wahl 2018, Bernadette Weyland, plädierte dafür, einen zentralen Platz der Großstadt nach Kohl zu benennen. Das Bundespräsidialamt erklärte, man werde sich bei der Ausgestaltung der Trauerfeierlichkeiten entsprechend der bisherigen Staatspraxis an den Wünschen der Familie orientieren.

Voraussichtlich findet der Staatsakt Anfang Juli statt. Deshalb gebühre Helmut Kohl nun auch ein europäischer Staatsakt, für den er sich persönlich einsetzen werde. "Er war nicht die Dampfwalze, die alles brutal niederwalzte, zu der ihn manche immer wieder machen wollten", schrieb Lehmann in einem Beitrag für die "Rheinische Post" (Montag). An dem Staatsakt sollen EU-Spitzenvertreter und politische Weggefährten Kohls teilnehmen. Er sei "traurig darüber, dass ich mich mit ihm vor seinem Tod nicht mehr aussprechen konnte".


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