Los geht's: Confed-Cup-Titel fehlt DFB-Team noch

Nach den Trainingseindrücken deutet einiges darauf hin, dass Löw in der Abwehr vor Leno mit einer Dreierkette agieren lassen möchte. Sie haben ihre Spielweise verändert, sie spielen nicht nur lange Bälle. Doch auch in dieser Beziehung plant Löw die Veränderung. Gruppen und SpielplanDie Teilnehmer sind in zwei Gruppen unterteilt.

Löw verbreitete Zuversicht für sein Experiment mit vielen unerfahrenen Spielern. Das heutige Spiel ist das erste Gruppenspiel auf dem deutschen Spielplan. "Wir haben zum Schluss den Faden verloren", gab Draxler zu. Außerdem vermisste er Spieler, die gerne das Dribbling suchen und dies dann auch möglichst oft gewinnen.

Ansonsten setzt Bundestrainer Jogi Löw heute gegen Australien auf ein 4-2-3-1-System. Doch wenn das Abenteuer Confed Cup für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am heutigen Montag im Kur- und Badeort Sotschi beginnt, ist mit der Urlaubsstimmung schlagartig Schluss. Sie sind physisch sehr stark. Damit rechnet zumindest der Bundestrainer.

Eine erste Gelegenheit dazu bietet sich ab 17 Uhr gegen die australische Mannschaft von Trainer Ange Postecoglou, der mit dem Stuttgarter Torhüter Mitchell Langerak, dem bisherigen Ingolstädter und künftigen Herthaner Mathew Leckie sowie Darmstadts Neuzugang Jamie Maclaren drei Bundesliga-Legionäre in seinen Kader berufen hat. Während der EM bemängelte Löw häufiger, dass sich zu wenige deutsche Spieler im Strafraum aufgehalten hätten, um dem Passgeber mehrere Optionen zhu bieten. Zuletzt gab es für den DFB noch ein klares 7:0 in der WM-Qualifikation gegen San Marino.

Bei einem Rundgang der 21 Akteure um Kapitän Julian Draxler am Sonntagabend durch das Olympiastadion von Sotschi nahm die Vorfreude und Anspannung im Perspektivteam mit 13 Turnierneulingen weiter zu. Löw hat dabei die Auswahl aus den vier Innenverteidigern Shkodran Mustafi, Antonio Rüdiger, Niklas Süle und Matthias Ginter.Joshua Kimmich (rechts) und Jonas Hector dürften die äußeren Mittelfeldspieler sein, Sebastian Rudy der zentrale Stratege, Leon Goretzka der dynamische "Zwischenspieler", wie Löw gerne sagt, der sich häufig bis zum und in den gegnerischen Strafraum bewegt und auch zum Abschluss kommen soll.

Eine der vielen Chancen, die nicht genutzt wurden: Hier versucht sich Sandro Wagner (weißes Trikot). Letztlich verirrten sich beim ersten Auftritt des Weltmeisters bei der Mini-WM nur 28.605 Menschen in die Arena.


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