Real-Boss mit Klartext zu Ronaldo

CR7 ließ die Anschuldigungen über seine Anwälte und Manager vehement zurückweisen, zeigte sich in Russland im Zuge der Vorbereitung auf den Confed Cup sichtlich erzürnt, postete bei Instagram ein Bild mit dem Zeigefinger auf dem Mund, fühle sich laut spanischen Medien sowie Experten aus dem Umfeld von seinem Klub Real Madrid im Stich gelassen und möchte dem Vernehmen nach den Verein im Sommer verlassen. Der Hintergrund im Ronaldo-Poker ist dabei eine Steuer-Affäre, in welche der 138-fache portugiesische Nationalspieler verwickelt ist.

Neben einer hohen Geldsumme, die er zahlen müsste, droht ihm bei einer Verurteilung auch eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren. Am Freitag hatte der Portugiese überdies auf die gegen ihn erhobenen Vorwürfe mit einem Posting reagiert. Und von Real nicht ausreichend unterstützt. Die Madrider Sportzeitung Marca rechnete jedoch vor, dass ein möglicher Transfer realistischerweise 400 Millionen Euro im Gesamtpaket kosten würde.

Der des Steuerbetrugs verdächtige Ronaldo will Spanien laut Medienberichten aufgrund drohender Schwierigkeiten mit der Justiz verlassen. Zu Paris St. Germain, das ihn als einer der wenigen Clubs tatsächlich bezahlen könnte? Allein in den letzten vier Jahren gewann Real drei Mal in der Königsklasse und holte zudem in diesem Jahr den Meistertitel. Paris St-Germain wirbt schon länger um ihn, und eine Rückkehr zu Manchester United steht genauso im Raum wie ein Wechsel zu dessen Erzrivalen City. Ja, der Superstar sei empört. Und weiter: "Ich hoffe, er verlässt Real Madrid nicht". "Wir erwarten nichts anderes von ihm: Alles was er macht, ist fantastisch". Und die wahrscheinlichste Antwort darauf ist immer noch: gar nicht.

400 Millionen für den 406-Tore-Mann?

In Ronaldos Vertrag, der noch bis 2021 läuft, ist eine astronomische Summe als feste Ablöse festgeschrieben: Eine Milliarde Euro.

Am Sonntagabend hob sich für Cristiano Ronaldo erstmals der Vorhang auf der Confed-Cup-Bühne im russischen Kasan - beim 2:2 des Europameisters gegen Mexiko konnte der Weltfußballer aber nicht so glänzen wie gewohnt. Denn dieser Wettbewerb hat in Portugal einen größeren Stellenwert als anderswo. "All das ist sehr merkwürdig", sagte Pérez. "Jetzt ist es wichtig, dass wir unsere Hände vielleicht sogar noch an einen globalen Pokal bekommen".


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