Real Madrid will Cristiano Ronaldo halten

Florentino Perez bleibt bis 2021 Präsident von Real Madrid.

Einen Wechselwunsch aus finanziellen Gründen kann sich Perez nicht vorstellen. "Wenn er Real Madrid verlässt, dann bestimmt nicht wegen des Geldes", sagte Perez.

Sicher ist: Zum FC Bayern München wird Ronaldo nicht wechseln. In der Regel kommentieren wir diese Gerüchte nicht. Wie die Sportzeitung MARCA in ihrer Sonntagsausgabe berichtet, rief der 44-jährige Franzose seinen Top-Torjäger aus seinem Familienurlaub in Italien an, um ihm mitzuteilen: "Cristiano, wir brauchen dich!" . Laut der Sportzeitung "Marca" soll Zidane dem Superstar dargelegt haben, dass er mit seinen Toren und seinem Kampfgeist für Real unverzichtbar sei. "Er muss es uns erklären, mit uns sprechen und wir werden weiter sehen". Dem Duo wird seit der gemeinsamen Zeit bei Real Madrid eine enge Beziehung nachgesagt. Der Kapitän der Königlichen versteht sich ausgezeichnet mit Ronaldo. Der AC Milan gehört neuerdings chinesischen Investoren, unterhält auch beste Beziehungen zu Ronaldo-Berater Mendes, winkte bei den gehandelten Summen aber bereits ab. Die Madrilenen haben in der abgelaufenen Saison den spanischen Meistertitel sowie zum zweiten Mal in Folge die Champions League gewonnen. Zwar hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß zum Ende der vergangenen Saison angekündigt, man wolle eine "Granate" verpflichten.

Die wäre Ronaldo in jedem Fall.

Grund: Der Weltfußballer, der mit Portugal derzeit in Russland beim Confed Cup weilt, fühlt sich ungerecht behandelt, weil er im Fokus der spanischen Staatsanwaltschaft steht. "Ich verlasse Real. Es gibt kein Zurück".

Auch chinesische Klubs wären dazu in der Lage, abgesehen von den neuen einschränkenden Gesetzen soll Ronaldo einen Wechsel nach Asien aber ohnehin nicht in Betracht ziehen. Ferguson trainierte Manchester in der Zeit, in der Ronaldo in England spielte.

Der vierfache Champions-Legue-Sieger bestreitet den Vorwurf.

Setzt United nach Pogba noch einen drauf? Aktuell verdient er rund 50 Millionen Euro brutto pro Jahr. Setzt der Verein nun mit einer Rückholaktion noch einen drauf? Die Rossoneri werden deswegen ins Gespräch gebracht, weil sie nach kürzlich erfolgter chinesischer Übernahme ähnliche Preise wie die in erster Linie gehandelten Verein ManUnited oder PSG zahlen könnten.

Ronaldo droht eine mindestens siebenjährige Haftstrafe, weil er über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland insgesamt 14,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll. Schon eher kommen der finanzstarke französische Vizemeister Paris St. Germain und sein Ex-Club Manchester United infrage. Doch Angebote haben sie bisher offenbar nicht abgegeben.


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