Real-Präsident Perez stellt klar: Kein Angebot für Ronaldo

Schließlich haben die beiden bereits bei Real Madrid erfolgreich zusammen gearbeitet. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet", beschwor der Europameistertrainer.

Zu den Steuervorwürfen gegen Ronaldo sagte Perez: "Ich muss ihn verteidigen, was auch immer es kostet: als Spieler und auch als Mensch". Auch Torwart Rui Patricio bekräftigt, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert.

Beim Confed-Cup verstößt er dafür auch gegen das FIFA-Protokoll. Gegen ihn wird in Spanien wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt.

In der vergangenen Woche hatte die portugiesische Fachzeitung "A Bola" berichtet, Ronaldo wolle seine spanische Wahlheimat aufgrund der drohenden Schwierigkeiten mit der Justiz verlassen. Bei Real steht der Superstar noch bis 2021 unter Vertrag, seine Ausstiegsklausel beträgt eine Milliarde Euro. "Ronaldo ist Spieler von Real Madrid und wird das bleiben", sagte er der spanischen Sportzeitung Marca (Dienstag). Aktuell verdient der bestbezahlte Sportler der Welt ein Bruttogehalt von rund 50 Millionen Euro pro Jahr bei seinem Verein.

Welcher Club könnte sich Ronaldo leisten? Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen.

Nach seiner Wiederwahl zum Präsidenten von Real Madrid äußert sich Florentino Perez zur Causa Ronaldo. Für eine Verpflichtung müssten mögliche Interessenten wie Paris St. Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Fußball-Geschichte bezahlen. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro".


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