Real-Präsident: Ronaldo wird bei Real Madrid bleiben

Pérez kündigte seinerseits an, alles zu versuchen, damit Ronaldo seinen Vertrag bis 2021 erfüllt.

Konkret schreibt Portugals Sportzeitung, dass der 32-Jährige Reals Vereinsboss Florentino Perez mitgeteilt habe, den Champions-League-Sieger zu verlassen.

Am Samstag rechnete nun die spanische Marca vor, dass man Ronaldo für deutlich weniger als die festgeschriebene Milliarde Euro verpflichten könne. Zudem postete der Superstar, der sich zur Zeit mit der portugiesischen Nationalmannschaft in Russland auf den Confed Cup vorbereitet, auf seinem Instagram-Account: "Manchmal ist Schweigen die beste Antwort".

CR7 wird von der Staatsanwaltschaft in Madrid vorgeworfen, zwischen 2011 und 2014 Steuern in Höhe von 14,7 Millionen Euro mittels Offshore-Unternehmen hinterzogen zu haben.

Aus Verärgerung über die Anklage wegen Steuerhinterziehung will Weltfußballer Cristiano Ronaldo den spanischen Rekordmeister in diesem Sommer angeblich vorzeitig verlassen. Derartige Deals könnten aktuell wohl nur Paris Saint-Germain oder Manchester United stemmen. Der FC Bayern München hat ein mögliches Interesse an dem teuersten Spieler der Welt bereits offiziell dementiert und "in das Reich der Fabel" verwiesen.

"Die Entscheidung ist unumkehrbar", berichtet die portugiesische Fachzeitung "A Bola", die am Freitag titelte: "Ronaldo quer abandonar Espanha" (Ronaldo will Spanien verlassen). Nach seinen Informationen hätten Ronaldo und sein Management in Spanien "die gleichen finanziellen Maßnahmen getroffen wie zu seiner Zeit in England".

Auffällig an den Interviews des Real-Präsidenten ist jedoch, dass dort von einer massiven Rückendeckung für Ronaldo nicht die Rede ist. Perez sagte dazu bloß: "In den nächsten Tagen werde ich mit ihm reden".

"Niemand hat uns ein Angebot gemacht", wiegelte Pérez im Gespräch mit dem spanischen Radiosender Onda Cero ab. "Ich bin sicher, er wird uns das sagen, und dann werden wir sehen".


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