Ronaldo droht mit Abgang aus Madrid: "Ich habe ein reines Gewissen"

Die Frage ist bloß: Wo will Ronaldo hin, falls er Madrid tatsächlich verlassen sollte? Und: "Niemand hat uns ein Angebot für Cristiano abgegeben". Das berichtet die Gazzetta dello Sport und beruft sich auf das gute Verhältnis von Bayern-Cheftrainer Carlo Ancelotti (58) zum portugiesischen Ausnahmespieler, der aufgrund der jüngsten Steuerermittlungen gegen seine Person in Spanien die Königlichen verlassen möchte. In einer offiziellen Mitteilung des FC Bayern erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: "Wir sind es ja gewohnt, dass in der Transferperiode intensiv über mögliche Zu- oder Abgänge spekuliert wird".

"Was passiert ist - und es ist sicher, dass etwas passiert ist, das seine Glaubwürdigkeit beeinflusst hat - muss er uns erklären, mit uns sprechen und wir werden weiter sehen", sagt Perez gegenüber "Onda Cero". Cristiano Ronaldo soll mit einem Abschied aus Madrid liebäugeln. Außerdem dürfte Ronaldo das Gehaltsgefüge bei den Bayern gehörig durcheinanderbringen.

Für eine Verpflichtung von Weltfußballer Cristiano Ronaldo müssten mögliche Interessenten wie Paris Saint-Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Fußballgeschichte zahlen. "Es war nur ein Spiel", titelte "Record" auf Seite eins.

Real Madrid steht unter Schock. Beide schätzen sich sehr und gewannen 2014 zusammen die Champions League. "Er ist der beste Spieler der Welt". Von massiver Rückendeckung für Ronaldo ist jedoch keine Rede.

Weil der Europameister aktuell rund 50 Millionen Euro brutto im Jahr verdient, käme noch einiges obendrauf. Denn die Steueraffäre als solche wurde vom Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" und anderen internationalen Medien bereits im Dezember 2016 enthüllt. Bei einer Ablösesumme um die 200 Mio. soll der Verein aber sogar gesprächsbereit sein. "Nicht für Cristiano, nicht für (Alvaro) Morata, nicht für James (Rodriguez)". Nachdem der Portugiese den Real-Präsidenten Florentino Perez bereits informiert hat, sei der Champions-League-Sieger bereit, den Starspieler für 200 Millionen Euro ziehen zu lassen. Als einzige Vereine, die für Ronaldo ein realistisches Ziel darstellen könnten, gelten deshalb weiterhin das finanzstarke PSG und sein früherer Club Manchester United.


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