Sbisa bald bei den Las Vegas Knights?

In der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL gewann der Niederbayer gerade zum zweiten Mal nacheinander mit den Pittsburgh Penguins den Stanley Cup. In der vergangenen Woche ließ er sich von 500 000 Fans bei der Meisterparade bejubeln. Dennoch sitzt Kühnhackl quasi auf gepackten Koffern - schon am Mittwoch könnte es für den Eishockey-Nationalspieler "Leaving to Las Vegas" heißen. Von den restlichen Spielern muss Las Vegas bis Mittwoch jeweils einen Spieler pro Klub auswählen, bis dahin können mit allen Restricted und Unrestricted Free Agents, die nicht von ihren Teams beschützt wurden, Vertragsgespräche geführt werden.

Die neue NHL-Franchise aus Las Vegas darf Spieler von allen anderen Klubs auswählen - nach ganz bestimmten Regeln.

Jeder der 30 Clubs musste am Sonntagabend eine Liste von sieben Stürmern, drei Verteidigern und einem Torhüter oder acht Feldspielern und einem Torhüter veröffentlichen, die sie vor einem Transfer zu den Golden Knights schützen. Danach hat das Management bis 20. Juni Zeit, seine Auswahl abzuschliessen. Die größte Prominenz vom Schlage eines Sidney Crosby (Pittsburgh) oder Alexander Owetschkin (Washington) ist damit vom Markt, auch Spieler in den ersten zwei NHL-Jahren wie Edmontons Wunderknabe Connor McDavid können nicht gewählt werden. Edmonton setzte freilich Sturmstar Leon Draisaitl auf die Liste der geschützten Spieler, auch Tobias Rieder (Arizona) und Thomas Greiss (New York Islanders) sind geblockt. Mit einem baldigen Umzug nach Nevada müssen allerdings Dennis Seidenberg (Islanders), Korbinian Holzer (Anaheim), Philipp Grubauer (Washington) und Kühnhackl rechnen. Schwedens Nationalspieler hatte 2012 einen hochdotierten Vertrag bei Dynamo Moskau in der KHL abgeschlossen.


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