USA schießen syrischen Kampfjet ab

Bei den Kämpfen um den IS-Stützpunkt in al-Rakka in Syrien ist ein Kampfjet der syrischen Streitkräfte durch die US-geführte Koalition abgeschossen worden. Der Pilot der Maschine werde seit dieser "schamlosen Aggression" vermisst, berichtete die Staatsagentur Sana am Sonntagabend weiter.

Der Kampfjet führte laut syrischen Aussagen Operationen gegen den "Islamischen Staat" im Landgebiet um Rakka durch, als er abgeschossen wurde.

Nach dem Abschuss eines syrischen Kampfjets durch die US-Luftwaffe hat Russland eine Vereinbarung mit den USA gestoppt, mit der Zusammenstöße im syrischen Luftraum vermieden werden sollen.

Die kurdisch geführten SDF sind mit der internationalen Koalition verbündet, die in Syrien und dem Irak gegen die Terrormiliz Islamischer Staat kämpft.

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Es werde allerdings auch künftig nicht zögern, einzugreifen, sobald Mitglieder der US-Militärkoalition oder deren Verbündete bedroht würden. Russland ist im syrischen Bürgerkrieg ein Verbündeter der Regierung in Damaskus. Moskau betrachte den Abschuss als "Akt der Aggression" und als "Unterstützung von Terroristen", sagte Sergej Rjabkow, einer der zehn stellvertretenden russischen Außenminister.

Um 19.43 Uhr habe die syrische SU-22-Maschine Bomben in der Nähe von SDF-Kämpfern südlich von Tabkah abgeworfen, hiess es weiter in der Erklärung. Doch wenig später griff laut US-Kommanda ein syrisches Flugzeug die SDF erneut an.

Ein Sprecher der US-geführten Koalition sagte, das Bündnis werde seine Einsätze gegen den IS in Syrien fortsetzen und gleichzeitig sicherstellen, dass die Sicherheit der Flugbesatzungen nicht gefährdet sei.

Russland ist die wichtigste Schutzmacht des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

Der syrische Jagdbomber vom Typ Suchoi Su-22 war am Sonntag bei Gefechten um die IS-Hochburg Al-Rakka in Nordsyrien getroffen worden.


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