Zidane kämpft um Verbleib von Ronaldo

Der Ronaldo-Transfer von Real Madrid ins Ausland wird konkreter. Ich habe meine Entscheidung gefällt.

Vor Anpfiff des Auftaktspiels des Europameisters Portugal gegen Mexiko in Kasan, in dem selbst eine Gala-Vorlage von Cristiano Ronaldo kein besseres Ergebnis, als ein 2:2 hervorbrachte, nutzte Coach Fernando Santos für eine vehemente Verteidigungsrede. Eine Aussage, die hohe Wellen schlägt.

Ronaldo wird laut spanischer Medienberichte seit Wochen von europäischen Topklubs wie Paris Saint-Germain und Manchester United, wo er vor seinem Wechsel nach Madrid gespielt hat, heftig umworben.

Und so berichtete die Real Madrid besonders nahe stehende spanische Zeitung "Marca" am Freitag bereits, dass der Verein dabei sei, Ronaldo "zu beruhigen".

Ronaldo soll nach einer Anzeige der spanischen Staatsanwaltschaft Steuern in Höhe von mehr als 14,7 Millionen Euro hinterzogen haben. Auf Instagram postete er ein Foto von sich mit dem Zeigefinger vor den geschlossenen Lippen. Dass ein Transfer des Portugiesen zum FC Bayern zustande kommt, ist indes äußert unwahrscheinlich. Manchester United, Paris St. Germain sowie zwei Vereine aus China sollen ihre Fühler nach dem Superstar ausgestreckt haben. Für einen Spieler werde man nicht 100 Millionen an Transferausgaben haben, sagte der Präsident. Laut "Marca" soll der Franzose Ronaldo sofort angerufen haben, als er von dessen Plänen gehört hat und ihn nach den Gründen gefragt haben. Euro hinblättern wollen und Ronaldo ein Jahresgehalt von 120 Mio. Rund 65 Millionen Euro erhält der Portugiese aus Gehältern und Werberechten pro Jahr. Der 32 Jahre alte Stürmer sei verärgert, fühle sich ungerecht behandelt und wolle tatsächlich weg aus Spanien, obwohl er seinen Vertrag jüngst bis Juni 2021 verlängert hatte. Der Anhang der "Königlichen" zittert um seinen besten Mann. Die Rossoneri werden deswegen ins Gespräch gebracht, weil sie nach kürzlich erfolgter chinesischer Übernahme ähnliche Preise wie die in erster Linie gehandelten Verein ManUnited oder PSG zahlen könnten. Genau so viel würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen. Und ja, er wolle Madrid Stand jetzt verlassen. Real gewann in den vergangenen vier Jahren drei Mal die Champions League.


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