Freimuth und Schäfer liegen beim Mehrkampf in Ratingen vorn

Der 29 Jahre alte Freimuth, führt im Zehnkampf nach fünf Disziplinen mit 4417 Punkten hauchdünn vor Kurt Felix aus Grenada (4415).

Zehnkämpfer Rico Freimuth hat zu Beginn des zweiten Wettkampftages bei der WM-Qualifikation in Ratingen seine Führung verteidigt. Dritte wurde die Leverkusenerin Mareike Arndt, die mit 6106 Zählern die WM-Norm verfehlte.

Titelverteidiger Arthur Abele vom SSV Ulm musste wegen Problemen mit der Achillessehne aufgeben.

Im Siebenkampf präsentierte sich die Olympia-Fünfte Carolin Schäfer erneut als WM-Medaillenanwärterin. "Es ist total meine Saison", sagte sie nach dem gelungenen ersten Tag. Schäfer liegt mit 3978 Punkten klar vor der Niederländerin Nadine Visser (3787 Punkten) an der Spitze. Nur den fünften Rang belegt die zweimalige WM-Zweite Jennifer Oeser (Leverkusen) mit 3478 Punkten. Freimuth überzeugte mit 10,44 Sekunden über 100 m sowie mit persönlichen Bestleistungen von 7,60 m im Weitsprung und 2,01 m in Hochsprung.

Dort hatte Freimuth 8365 Punkte vorgelegt und der Ulmer Mathias Brugger 8294 Punkte erreicht.

Der Olympia-Vierte Kai Kazmirek zeigte ebenfalls eine starke Gesamtleistung und sicherte sich als Dritter mit 8478 Punkten eine WM-Fahrkarte. Die Fußverletzung, wegen der er für Götzis abgesagt hatte, dürfte der limitierende Faktor gewesen sein.

Schäfer dominierte die WM-Qualifikation der Siebenkämpferinnen in Ratingen bereits am Samstag. Die 110 Meter Hürden lief der Athlet der LG Rhein-Wied in 14,62 Sekunden. Nach 13,84 Metern im Kugelstoßen beendete sie den ersten Tag mit 23,29 Sekunden über 200 Meter. Schneller rannte die Frankfurterin die halbe Runde im Siebenkampf noch nicht. Neben Schäfer steht die in Ratingen fehlende Claudia Salman-Rath (6580 Punkte in Götzis) als London-Fahrerin fest. Mit 6.836 Punkten übertraf sie die WM-Norm von 6200 Punkten deutlich. Mit 1,75 Meter im Hochsprung konnte sie wieder Punkte gutmachen, stieß die Kugel aber nur 13,56 Meter weit.


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