Nach Attacke gegen Frau auf U-Bahn-Treppe: Prozess beginnt neu

Die erste Verhandlung im Prozess gegen den Berliner U-Bahn-Treter wurde unterbrochen. Er soll die arglose Passantin Ende Oktober 2016 von hinten eine Treppe hinuntergetreten haben.

In einem ersten Anlauf war das Verfahren noch vor Verlesung der Anklage wegen eines Befangenheitsantrags gegen eine Schöffin ausgesetzt worden.

Dem Befangenheitsantrag der Verteidigung gegen eine Schöffin wurde stattgegeben. Nun soll der Prozess mit neuen ehrenamtlichen Richtern starten.

Die 21. Große Strafkammer ist mit drei Berufsrichtern und zwei Schöffen besetzt. Ein Gutachter soll im Prozess aber prüfen, ob der Mann schuldfähig ist.

Das damals 26-jährige Opfer erlitt einen Armbruch und eine Verletzung am Kopf. Sie sei als Zeugin für den 29. Juni geladen, hieß es. Er war zunächst untergetaucht und mit Haftbefehl gesucht worden.

Dem Angeklagten werden auch exhibitionistische Handlungen vorgeworfen. In seinem Heimatland soll er bei Polizei und Justiz mehrfach aufgefallen sein - unter anderem wegen Diebstahls und Fahrens ohne Führerschein.


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