Torhüter-Hierarchie: Ter Stegen hält Neuer für unantastbar

"Wenn Manu jedoch weiter seine Leistung zeigt, müssen wir nicht darüber reden, wer die Nummer eins ist", sagte ter Stegen.

Sotschi. Ein Jahr vor der WM in Russland wird die Hierarchie im deutschen Tor immer deutlicher. Aber gleich dahinter kommt jetzt Marc-André ter Stegen.

Nach BILD-Informationen hat sich Löw in Absprache mit Torwarttrainer Andreas Köpke (55) dazu entschieden, beim Confed Cup von nun an (also heute gegen Kamerun sowie in einem möglichen Halbfinale und Finale) auf ter Stegen zu setzen. Aber er hat sich großen Respekt verdient durch die letzten Turniere.

"Wir müssen überlegen, ob man die Rotation fortführt oder sich auf einen Torhüter festlegt", hatte Löw am Samstag nach dem Abschlusstraining für das Gruppenfinale am Sonntag (17.00 Uhr im LIVETICKER) in Sotschi gegen Afrikameister Kamerun erklärt.

90 Minuten später ließ sich sagen: Der Barça-Keeper verließ das Stadion der Olympischen Winterspiele von 2014 nicht uneingeschränkt als Gewinner. "So sieht man das von außen - und so sehe ich das auch", sagte ter Stegen, der in Russland beim 1:1 gegen Chile sein elftes Länderspiel bestritt. Bei Kameruns Tor durch Vincent Aboubakar (79.) sah er jedoch sehr schlecht aus. So versuchte es Kameruns Mittelstürmer Aboubakar in der ersten Halbzeit einmal von der Mittellinie aus mit einem Heber über ter Stegen hinweg, scheiterte damit aber kläglich (40.).

Marc-André ter Stegen wird die nächsten Spiele für Deutschland im Tor stehen.

Beim Confed Cup geht es für ihn und seine Torhüter-Kollegen Bernd Leno (Bayer Leverkusen) und Kevin Trapp (Paris Saint-Germain) darum, sich hinter Neuer zu positionieren.

Heißt auch: Der Ex-Gladbacher wird wohl die deutsche Nummer 2 hinter Welttorhüter Manuel Neuer (31) - das Ticket für die WM 2018 scheint nur noch Formsache.


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