Bain und Cinven bieten erneut für Stada

Die Nidda Healthcare Holding AG, die Erwerbsgesellschaft von Bain Capital und Cinven, hat heute mitgeteilt, dass sie bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) einen Antrag auf Befreiung von der einjährigen Sperrfrist zur Abgabe eines erneuten freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots im Sinne des § 26 Abs. Das Unternehmen Stada, das bis zuletzt für die Übernahme geworben hatte, hatte sich offen dafür gezeigt.

Die Finanzinvestoren Bain und Cinven lassen nicht locker. Der Aktienkurs des Arzneimittelkonzerns drehte am Montag ins Plus und liegt mit 65,32 Euro 1,3 Prozent über dem Schlusskurs des Freitags. Nun legten die Investoren nach.

Dies betrifft insbesondere die Erhöhung der Gegenleistung um 0,25 Euro auf 66,25 Euro sowie die Erhöhung der Transaktionssicherheit unter anderem durch die Absenkung der Mindestannahmeschwelle von ursprünglich 75 Prozent auf nunmehr 63 Prozent und eine kürzere Annahmefrist von vier Wochen. Zuvor einigten sich die Bieter mit dem Pharmakonzern über ein verbessertes Angebot. Jetzt muss noch die Bafin über die Befreiung von der einjährigen Sperrfrist für einen neuen Versuch entscheiden. Vorstand und Aufsichtsrat von Stada erklärten, das erneute Angebot sei gegenüber dem ersten in wesentlichen Aspekten verbessert worden.

Den Aktionären des Arzneimittelherstellers Stada bieten die Finanzinvestoren Bain und Cinven nun 66,25 Euro - 25 Cent mehr als zuvor, wie Stada am Montag mitteilte.

Normalerweise könnten die Investoren nach dem gescheiterten ersten Versuch erst wieder 2018 einen neuen Anlauf für den Hersteller von Nachahmermedikamenten und rezeptfreien Markenprodukten wie Grippostad unternehmen. "Es ist ja nicht klar, welche Strategie Elliott verfolgt".


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