Bayern Münchens Rummenigge bestätigt: "Gnabry will sich ausleihen lassen"

Am allerliebsten auf der 8, da kann ich noch mehr nach vorne machen.

Dieses Foto, auf dem Corentin Tolisso als kleiner Bub ein Bayern-Trikot trägt, geisterte schon durchs Netz, kurz nachdem die Münchner den 41,5-Millionen-Euro-Rekordtransfer vermeldet hatten.

Allerdings sei noch nicht klar, ob die Bayern ihm diesen Wunsch auch erfüllen werden. Jetzt gibt es auch die Geschichte dazu: Es entstand nicht am Strand, sondern "zuhause im Hof"; und das Trikot, ohne Rückennummer, war ein Geschenk seines Vaters, der damals "viel Fußball" geschaut habe, dabei eben auch den deutschen Rekordmeister. "Ich will die Sprache schnell lernen. Ich arbeite und trainiere gerne hart".

Dennoch - durch das Karriereende von Xabi Alonso ist ein Platz im defensiven Mittelfeld freigeworden. Rummenigge entgegnet allerdings, die beiden seien "zwei völlig unterschiedliche Spielertypen". "'Coco' ist mehr ein Spieler, der von seiner Schnelligkeit, von seinem Körper (1,81 m, 78 kg, d.Red.) lebt". Er passe ganz einfach "gut rein" in die Struktur des Bayern-Mittelfelds. "Wir bewerten das in aller Ruhe". Sein Spitzname deshalb: Schweizer Taschenmesser. Bei Olympique Lyon (14 Tore in allen Wettbewerben 2016/17) spielte er vorige Saison häufig auf der Zehn, sogar Verteidiger war er mal. "Das gefällt mir", lacht Tolisso, auch wenn er selbst gar keins besitzt. Die Ablösesumme wertete Tolisso als "guten Druck" und sagte: "Ich möchte den Verantwortlichen beweisen, dass sie das Geld zurecht überwiesen haben". Aber: "Mit den Franzosen haben wir gute Erfahrungen gemacht".

Sein neuer Trainer, Carlo Ancelotti, bezeichnete Tolisso wegen dessen Vielseitigkeit als "Schweizer Taschenmesser, als einen der besten Mittelfeldspieler, die auf dem Markt waren". Ich bin mir sicher, der Klub passt zu mir. Ich kenne schon: "'Ich bin', 'Hallo' und 'Danke'", so der Mittelfeldmann. Hier kann ich mich entwickeln, und ich muss mich entwickeln. Ich hoffe, dass in der Zukunft auch Coco Tolisso bekannt ist.


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