US-Langstreckenbomber fliegen Warnmanöver für Kim Jong Un

Damit reagieren sie auf Nordkoreas Test einer Interkontinentalrakete vor vier Tagen. Die Entsendung der B-1B Bomber wird als strenges Warnsignal an Nordkorea für seinen jüngsten Test einer Interkontinentalrakete gedeutet.

Die USA haben erneut Langstreckenbomber zur koreanischen Halbinsel geschickt.

Zwei US-Langstreckenbomber sind für ein gemeinsames Abschreckungsmanöver mit der südkoreanischen und japanischen Luftwaffe in die Konfliktregion entsandt worden.

"Nordkoreas Vorgehen ist eine Bedrohung für unsere Verbündeten, Partner und für unser Heimatland", erklärte US-Luftwaffengeneral Terrence O'Shaughnessy.

US-Langstreckenbomber fliegen Warnmanöver für Kim Jong Un

Die offizielle nordkoreanische Zeitung "Rodong Sinmun" warf den USA am Sonntag in einem Kommentar "militärische Provokationen" vor, die die Halbinsel an den Rand eines Atomkrieges brächten.

Die USA und Südkorea hatten in dieser Woche bereits eine gemeinsame Militärübung durchgeführt. Im Verbund flogen sie bis an die Militärische Demarkationslinie zwischen den verfeindeten Nachbarstaaten heran, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Verteidigungskreise. Gemeinsam hätten die Flugzeuge einen Angriff auf nordkoreanische Ziele simuliert. Das teilte das US-Militär mit. Die ursprünglich für die Beförderung von Atomwaffen konzipierte B-1 wurde später entsprechend umgerüstet.

Nordkorea hatte am US-Unabhängigkeitstag und kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg erstmals eine Interkontinentalrakete getestet. US-Präsident Donald Trump drohte Machthaber Kim Jong Un daraufhin mit einer harten Reaktion. Washington befürchtet unter anderem, dass das isolierte Land mit Atomsprengköpfen versehene Langstreckenraketen baut, die amerikanisches Territorium erreichen können.


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