Waldbrände wüten im Westen Kanadas und in Kalifornien

Lagerfeuer wurden verboten. Fast 2.000 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Betroffen waren laut Medienberichten unter anderem die Umgebung von Santa Maria auf etwa halbem Weg zwischen Los Angeles und San Francisco sowie Oroville nördlich der kalifornischen Hauptstadt Sacramento. Dort wurden seit dem Wochenende gut 11 000 Hektar Fläche vernichtet.

Feuerwehrleute kämpfen Tag und Nacht gegen die Flammen. Das "Whittier-Feuer" im südlichen Bezirk Santa Barbara zerstörte bereits eine Fläche von rund 3200 Hektar. 150 weitere Gebäude in der Gegend waren von den Flammen bedroht.

Die Mitarbeiter des Landschulheims konnten sich in Sicherheit bringen - die Tiere auf dem Gelände starben nach Angaben der Betreiber jedoch in den Flammen. Bei extremer Hitze brachen 17 Feuer aus, rund 3000 Feuerwehrleute waren im Einsatz. In Los Angeles war es zuletzt im Jahr 1954 so heiss wie am Samstag, auch am Sonntag wurden über 37 Grad gemessen.

In Kalifornien gibt es die ersten großen Waldbrände seit Jahren.

Zuvor wurde der US-Bundesstaat von heftigen Regenfällen heimgesucht, die zu Überschwemmungen in weiten Teile des Landes führten.

Auch in der hunderte Kilometer weiter nördlich gelegenen kanadischen Provinz British Columbia waren in den vergangenen Tagen zahlreiche schwere Waldbrände ausgebrochen. Etwa 10 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Am Montag wüteten dort noch 240 Brände, in der Provinz galt der Notstand.

Mit einer baldigen Besserung sei an der US-Westküste nicht zu rechnen, sagte Feuerwehrsprecher Kevin Skrepnek dem Sender CBC.

Die Flammen breiteten sich angesichts der heißen, trockenen Winde schnell aus.


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