London - Finanzminister erwartet Mehrheit für "weichen Brexit"

Bis Donnerstag sollen Arbeitsgruppen mögliche Kompromisse aushandeln.

Noch vor fünf Wochen sei diese Idee komplett neu gewesen, sagte Hammond der BBC. Eine Summe von rund 100 Milliarden Euro, über die spekuliert wird, werde man aber nicht zahlen, so Hammond. Aber der Oxford-Absolvent und Vater von drei Kindern warnte davor, dass die britische Industrie den Zugang zu den wichtigen Absatzmärkten Europas verlieren könne, während unklar sei, ob es schnell genug gelinge, neue Handelsbeziehungen aufzubauen. Großbritannien will auch den Binnenmarkt und die Zollunion verlassen, was der Wirtschaft Kopfzerbrechen bereitet.

London - In der britischen Regierung zeichnet sich nach den Worten von Finanzminister Philip Hammond eine Mehrheit für eine Übergangsphase beim Austritt aus der EU ab. Dieses Angebot lehnt Brüssel aber als zu schlecht ab.

Die Verhandlungspartner haben nur noch gut anderthalb Jahre Zeit, um sich zu einigen und rechtzeitig vor dem Brexit im Frühjahr 2019 einen Deal abzuschließen.


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