Maschine kam aus Hurghada: Überschallknall in Franken: Bundeswehrjets

Grund war die zeitweise Unterbrechung des Funkkontakts zum Flugzeug.

Eine ägyptische Passagiermaschine hat am Freitagabend lautstarke Überschallflüge zweier Bundeswehrjets in der Grenzregion von Hessen und Bayern ausgelöst. Eingreifen mussten die Abfangjäger aber nicht. Die Kampfjets wurden alarmiert, weil das Flugzeug von Fluglotsen länger als fünf Minuten über Funk nicht erreichbar war. Bei der Polizei gingen am Samstag abend innerhalb einer halben Stunde rund 250 Anrufe besorgter Bürger ein.

Die Jets, die im bayerischen Neuburg an der Donau gestartet waren, durchbrachen die Schallmauer und lösten laute Knalle aus, die mehr als 100 Kilometer weit zu hören waren.

Es habe sich um ein "Routinemanöver" gehandelt, erklärte ein Sprecher der Luftwaffe. Laut dem "Bayerischen Rundfunk" vermutet die Flugsicherung, dass die Piloten beim Einflug in den deutschen Luftraum eine falsche Funkfrequenz eingestellt hatten.


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