Oscar-Gewinner Martin Landau ist gestorben

Landau trat erstmals in den 50er Jahren in Hollywood-Filmen auf, später dann in Fernsehserien wie "Kobra, übernehmen Sie". Schließlich schaffte er es und wurde 1995 für seinen Part in "Ed Wood" mit einem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Wie sein Pressesprecher am Sonntag (Ortszeit) mitteilte, starb er nach einem kurzen Aufenthalt im Universitätsklinikum Los Angeles an unerwarteten Komplikationen. Bis zuletzt stand Landau noch vor der Kamera, wirkte in mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen mit. 1959 spielte er unter der Regie von Alfred Hitchcock in "Der unsichtbare Dritte" mit.

Zu weiteren bekannten Filmen des Schauspielers gehören Woody Allens Verbrechen und andere Kleinigkeiten (OT: Crimes and Misdemeanors), Tim Burtons Sleepy Hollow, Frank Darabonts The Majestic und Die Legende von Pinocchio, in dem er mit großer Wärme den Schöpfer der titelgebenden Holzpuppe spielte. Seine erste Oscarnominierung und seinen zweiten Golden Globe erhielt Landau für seine Performance in der Filmbiografie Tucker (1988), inszeniert von Francis Ford Coppola.

Der US-amerikanische Schauspieler und Charakterdarsteller Martin Landau ist tot. "Ich werde ihn vermissen", erklärte Marlee Matlin bei dem Kurznachrichtendienst. Die Ehe wurde 1993 nach mehr als 35 gemeinsamen Jahren geschieden.

In Deutschland bekannt wurde Martin Landau aber erst Ende der 60er-Jahre - als Rollin Hand in der TV-Serie "Kobra, übernehmen Sie" (im US-Original "Mission Impossible").


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