Schwimm-WM: Duo Hausding/Klein sicher in ihr letztes Finale

Im letzten gemeinsamen Finale sicherte sich das Turm-Synchronduo bei der WM in Budapest mit 440,82 Punkten den dritten Platz und damit die ersehnte Medaille. Besser waren nur die Chinesen Chen Aisen/Yang Hao mit 498,48 Zählern und die Russen Wiktor Minibajew/Alexander Bondar mit 458,85 Punkten. Für Hausding und Klein war es die ingesamt dritte gemeinsame WM-Medaille nach Gold in Spanien und Silber in Shanghai 2011. Für den Dresdner Klein war es der letzte Wettkampf seiner Karriere. Bundestrainer Lutz Buschkow würdigte seine Musterspringer mit den Worten: "Sie waren die Garanten für Leistung für den gesamten Deutschen Schwimm-Verband". Er rechnet sich in noch in Ungarn weitere Topplazierungen aus. Der nun fünfmalige WM-Medaillengewinner Klein will künftig beruflich Fuß fassen, mehr Zeit mit seiner Frau und dem anderthalbjährigen Sohn Oskar verbringen. "Es fühlt sich wie jedes andere Mal auch an", hatte der 31-Jährige nach dem Vorkampf gesagt. Doch Klein entschied sich noch zur Teilnahme mit Hausding an der lukrativen Weltserie, bei der das Duo auf Rang zwei landete - und dann ging's nach einigem Grübeln auch zur WM. Nach den Pflichtsprüngen belegten Klein/Hausding Rang drei. Das "eingespielte Team" (Hausding) überzeugte auch zum Start der Kürsprünge, Buschkow pfiff und klatschte begeistert Beifall.

Patrick Hausding und Sascha Klein freuen sich über Bronze.


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