"Seven-Eleven" sollte die Rettung für Schlecker sein

Mit anderem Konzept und deutlich weniger Filialen wäre die untergegangene Drogeriemarktkette Schlecker nach Ansicht des Insolvenzverwalters möglicherweise sanierbar gewesen - letztlich fehlte aber ein Käufer.

Zu klein und vor allem zu unattraktiv seien die fast 6.000 Schlecker-Filialen gewesen, sagte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz vor der Wirtschaftskammer.

"Seven-Eleven war unser Benchmark", erläuterte er mit Verweis auf die US-amerikanische Einzelhandelskette. "Wir hatten zeitweise auch einen Käufer für dieses Konzept".

Schlecker hatte Anfang 2012 Insolvenz angemeldet, danach hatte Geiwitz mehrere Wochen lang versucht, die Kette zu verkaufen. Zudem sei die Organisation im einstmals größten Drogeriekonzern Europas nicht zeitgemäß gewesen.

Im Bankrott-Prozess gegen Anton Schlecker erhofft sich das Gericht heute Erkenntnisse über die Lage des Unternehmens nach der Pleite.


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