Sturzflut in Arizona fordert neun Todesopfer

Eine Sturzflut nach schweren Regenfällen hat im US-Staat Arizona mindestens sieben Mitglieder einer Familie in den Tod gerissen. Derzeit werde noch ein 13-Jähriger vermisst, teilte der Sheriff des Bezirks Gila County, J. Adam Shepherd, mit.

Inzwischen gilt eine Warnung des Nationalen Wetterdienstes vor weiteren Sturzfluten im Südosten Arizonas. Am vergangenen Sonntag plantschten in dem Tümpel etwa 100 Menschen, als sie von Wassermassen überrascht wurden.

Den Berichten zufolge ereignete sich das Unglück nach starken Regenfällen in einer Schlucht nahe der Kleinstadt Payson. Behördenangaben zufolge kamen seit 1996 mindestens 40 Menschen durch plötzliches Hochwasser in dem Bundesstaat ums Leben. Ein Bach sei binnen kurzer Zeit massiv angeschwollen, und Wassermassen mit Geröll seien in einen Teich gestürzt, in dem sich die insgesamt 14-köpfige erweiterte Familie getummelt habe. "Aber während der Regenzeit kann das Wasser in dem Bach binnen Minuten von 30 Zentimeter auf drei Meter steigen". Vier Menschen wurden mit einem Hubschrauber gerettet. Unter den geborgenen Leichen waren fünf Kinder und vier Erwachsene im Alter zwischen zwei und 60 Jahren. Die Suche nach dem Vermissten geht weiter. Eine Frau, die in der Gegend wanderte, berichtete, sie habe gesehen, wie sich Menschen an Ästen und Stämmen festhielten, um nicht von den Wassermassen mitgerissen zu werden.


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