Verlässt Bernd Leno Bayer Leverkusen diesen Sommer?

Bereits seit geraumer Zeit gibt es Gerüchte rund um die sportliche Zukunft von Bernd Leno. Der 25-jährige Torhüter von Bayer Leverkusen wird immer wieder mit einem Wechsel ins Ausland gebracht. Leno selbst scheint dem offen gegenüber zu stehen. Nun soll der SSC Neapel seine Fühler nach dem deutschen Nationalspieler ausgestreckt haben. Auch dessen Berater hat das Interesse der Italiener mittlerweile bestätigt.

Verlässt Bernd Leno Bayer Leverkusen diesen Sommer? Diese Frage stellen sich die Fans der Werkself schon seit einigen Monaten. Immer wieder wird der 25-jährige mit einem Wechsel ins Ausland in Verbindung gebracht. Bereits im vergangenen Sommer schien es so, als würde Leno Leverkusen in Richtung England verlassen. Am Ende haben sich die Verantwortlichen bei Bayer jedoch gegen einen Verkauf entschieden. Auch in diesem Sommer gibt es neue Gerüchte rund um Leno: Neben dem FC Arsenal soll der Torhüter vor allem in Italien heiß begehrt sein.

Zieht es Leno in die Serie A?

Vor wenigen Wochen machten Meldungen die Runde, dass der AC Milan Leno verpflichten möchte. Der italienische Traditionsverein ist auf der Suche nach einer neuern Nr. 1, da Gianluigi Donnarumma vor kurzem angekündigt hat, seinen noch bis 2018 laufenden Vertrag beim AC nicht verlängern zu wollen. Leno würde ideal ins Anforderungsprofil der Rossoneri passen, jung, dennoch international erfahren. Ein Verkauf des Torhüters würde die Aussichten für Leverkusen, in der kommenden Saison in der Bundesliga erneut ganz oben mitzumischen, deutlich senken. In den Fußball-Wetten zählt Leverkusen nicht zu den ganz großen Favoriten auf den Gewinn der Meisterschaft. Die Werkself erhält lediglich eine Quote von 67 auf den Titel in der kommenden Saison.

Neben dem AC Milan soll nun auch der SSC Neapel in das Rennen um Leno eingestiegen sein. Neben übereinstimmenden Medienberichten aus Deutschland und Italien hat auch Lenos Berater Uli Ferber das Interesse von Neapel bestätigt. Laut Ferber gibt es Kontakt zum SSC und es wird über einen möglichen Transfer gesprochen. Mehr Informationen wollte dieser jedoch nicht bekannt geben.

Neapel wäre durchaus eine attraktive Adresse für Leno. Die Süd-Italiener wurden in der abgelaufenen Saison dritter in der Serie A und werden damit in der Champions League-Qualifikation antreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass man erneut in der Königsklasse spielen wird, ist sehr groß. Zudem könnte Leno Erfahrungen im Ausland sammeln. In Deutschland stand dieser vor Leverkusen bereits beim VfB Stuttgart unter Vertrag.

Leno ist offen für einen Wechsel

Leno selbst soll einem Wechsel offen gegenüber stehen und hat dafür mehrere Gründe. Zum einem wird Bayer Leverkusen in der kommenden Saison nicht international spielen. Dies ist für Leno ein großer Faktor, da kommenden Sommer die WM 2018 in Russland ansteht und es im Kampf um ein WM-Ticket im deutschen Kader sicherlich besser wäre, in der Champions League zu spielen. Seine Kontrahenten Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona und Kevin Trapp von Paris St. Germain werden dies mit ihren Vereinen definitiv tun.

Aber nicht nur Leno kann sich einen Transfer diesen Sommer vorstellen, auch bei den Verantwortlichen der Werkself soll es Gerüchten zufolge zum Umdenken gekommen sein. Leno hat bei Bayer noch einen laufenden Vertrag bis 2020, dieser beinhaltet keine Ausstiegsklausel, so dass Leverkusen ohnehin einem Transfer zustimmen muss. Der aktuelle Marktwert von Leno beläuft sich derzeit auf 16 Millionen Euro. Bayer-Manager Jonas Boldt hat jedoch bereits angedeutet, dass die Schmerzgrenze deutlich höher liegt. Selbst die kolportierten 25 Millionen Euro vom AC Milan würden laut Boldt nicht ausreichen, um Leno diesen Sommer ziehen zu lassen. Bei einem Angebot zwischen 35-40 Millionen Euro wären Boldt & Co. jedoch gesprächsbereit.

 

Mit Hakan Calhanoglu (AC Mailand), Ömer Toprak (Borussia Dortmund), Kyriakos Papadopoulos (HSV) und Danny da Costa (Eintracht Frankfurt) haben die Rheinländer diesen Sommer bereits über 40 Millionen Euro eingenommen. Rein finanziell betrachtet ist Bayer auf einen Verkauf von Leno nicht angewiesen. Es wird spannend zu sehen, wer beim Auftakt in die neue Bundesliga-Saison  am 18. August im Tor von Bayer Leverkusen stehen wird. Denn sollte Leno Leverkusen tatsächlich vorzeitig verlassen, muss man sich auf die Suche nach einem neuen Torhüter machen und dies wird alles andere als ein einfaches Unterfangen.


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