Kriminalität: Zum Missbrauch bei Domspatzen: Abschlussbericht

Anschließend nehmen Vertreter des Bistums Regensburg und der Domspatzen Stellung.

Im Missbrauchsskandal bei den weltberühmten Regensburger Domspatzen soll am Dienstag der Abschlussbericht vorgelegt werden (10.00 Uhr). Der mit der Aufarbeitung beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber will dann die Ergebnisse seiner Recherchearbeit unter den Sängern des Doms bekannt geben. Aufgekommen waren die ersten Missbrauchsfälle Anfang März 2010. Die Betroffenen sollen mit bis zu 20.000 Euro entschädigt werden.

Inzwischen haben sich nach Bistumsangaben mehrere Hundert ehemalige Sänger des Chors gemeldet, weil sie zwischen 1945 und Anfang der 1990er Jahre körperlich und teils auch sexuell misshandelt worden waren. "Ich kann es nicht ungeschehen machen und die Opfer nur um Vergebung bitten", sagte er im vergangenen Herbst. Müller wehrte sich gegen den Verdacht, der Aufklärung entgegengestanden zu haben.


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