Darum wollte Bayern Neymar nicht

Im Nachhinein ein großer Fehler: Neymar wechselte 2013 für über 80 Millionen Euro zu Barca, feierte die Champions League, zwei Meisterschaften, drei Mal die Copa del Rey. Denkt man beim FC Bayern an die verpasste Chance von damals nach, dürfte man sich nach wie vor schwarz ärgern. Doch der Transfer scheiterte.

Dabei hätte der deutsche Rekordmeister vielleicht selbst diese Wahnsinnsablöse erzielen können. Der Spielerberater Predrag Racki berichtet gegenüber der kroatischen Zeitung ‚Novi List' von einem Treffen mit dem damaligen Münchner Sportdirektor Christian Nerlinger.

Bayern und Racki waren bereits in Verhandlungen.

Vor sieben Jahren hatte Berater Wagner Ribeiro einen Kollegen beauftragt, im Namen des Spielers mit dem FC Bayern zu verhandeln.

Weiter führte der Berater aus: "Ich habe Nerlinger in München getroffen, nachdem wir zweimal telefoniert hatten". "Damals war Neymar 17 Jahre alt, aber man konnte schon ahnen, dass er weltklasse würde. Er war damals nur viel dünner als heute", ergänzte Racki. "Er hat mir gesagt, dass er genau weiß, wer dieser Neymar ist, eines der größten Talente der Welt".

Ein Transfer kam allerdings nicht zustande.

Der FC Bayern München war wohl schon im Winter-Transferfenster 2010 auf Neymar aufmerksam geworden.

Racki: "Neymar sollte 18 Millionen Euro kosten, dazu wären einige Boni geflossen". Nerlinger sagte mir jedoch, dass man Neymars Entwicklung zunächst nur weiter verfolgen würde. "Nerlinger hat mir gesagt, dass Bayern ihn weiter beobachten möchte, aber nicht bereit ist, so viel Geld für einen Spieler auszugeben, der noch nicht einmal 18 Jahre alt ist".

Neymar da Silva Santos Junior ist der teuerste Fußballer aller Zeiten: 222 Millionen Euro blätterte Paris Saint-Germain hin, um den brasilianischer Offensivzauberer vom FC Barcelona loszueisen.


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