Deutschlands Exporte legen im Juni weiter zu

Im Vergleich zum Vormonat sanken sie um 2,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Im Juni stiegen die Exporte im Vorjahresvergleich allerdings nur um 0,7 Prozent auf 107,2 Milliarden Euro. Die Ausfuhren in die Länder außerhalb der Europäischen Union - von den Vereinigten Staaten bis China - nahmen dagegen um 1,7 Prozent ab. Sie waren in dem Monat aber auch zweistellig gewachsen. Im Mai waren es 110,7 Milliarden Euro gewesen. Im Mai hatten die Unternehmen noch 14,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat ausgeführt.

Im Juni 2016 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz + 24,5 Milliarden Euro betragen.

Gegenüber Juni 2016 stiegen die Exporte in die EU-Länder um 2,4 Prozent und die Importe aus diesen Ländern um 1,7 Prozent, teilten die Statistiker weiter mit. In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im Juni 2017 Waren im Wert von 43,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 28,8 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Experten wie die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) sehen darin auch einen Hinweis darauf, dass Deutschland zu Hause zu wenig investiert, was langfristig das Wachstum dämpfen könne.


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