Intel nennt Spezifikationen der Core-i9-X-Serie

Auf der diesjährigen Computex hat Intel seine neue Core-i9-X-Serie vorgestellt. Kommt gar Turbo Boost 3.0 zum Einsatz, ein Feature, das die beiden schnellsten Kerne beschleunigt, dann sind Taktraten von 4,4 GHz möglich. Bis auf den Intel Core mit 12 Kernen werden die 14, 16 und 18 Core-Modelle ab dem 25. September in den USA zum Verkauf angeboten.

Verglichen mit dem derzeitigen Topmodell, dem Core i7-7700K, welcher einen Turbotakt von 4,5 GHz erreicht, sind das überraschende 100 Mhz weniger beim neuen Modell.

Die Preise der High-End-Prozessoren belaufen sich bei dem 12-kernigen Intel Core i9-7920X auf 1.199 US-Dollar und beim 14-Core-Modell Intel Core i9-7940X auf 1.399 US-Dollar. Bei Turbo Boost 3.0 sollen dabei nur zwei Kerne auf volle 4,4 GHz hochfahren, offenbar um die Abwärme (TDP) auf tolerablen 165 Watt zu halten. Die neuen Prozessoren kommen nicht nur mit 12, 14 und 16 Kernen sondern auch mit 18.

Die Zwölf-Kern-Variante des Core i9 bringt Intel am 28. August in den Handel.

Bei allen neuen CPUs mit acht und weniger Kernen legt Intel die Anzahl der PCIe-Lanes auf 28 oder 16 fest, was die Speicherbandbreite von Steckkarten limitiert. Die für Workstations konzipierten Xeon-Plattformen bieten andere Qualitäten als hochgetaktete Desktop-Chips, beispielsweise ECC-Unterstützung für mehr Stabilität, längere Lebensdauer bei permanent hoher Beanspruchung, mehr Cache, Virtualisierung, Unterstützung von mehr Arbeitsspeicher sowie leistungsfähigere Speicheranbindung (wenngleich der i9x je nach Serie ebenfalls vier Kanäle aufweist). Von den neuen Intel-Chips liegen noch keine Benchmarks vor. In einer Disziplin hat AMD allerdings schon jetzt die Nase vorn: 16 Kerne gibt es bei AMD schon für 999 Dollar, bei Intel werden dafür stolze 1699 Dollar fällig. Jetzt registrieren und Webinaraufzeichnung ansehen.


Beliebt

VERBINDEN