Taylor Swift im Grabschprozess: Sängerin gegen Moderator

Swift beschuldigt David Mueller, sie begrapscht zu haben. Laut Swift ereignete sich der Vorfall bei einem Konzert im Jahr 2013. Während des Prozesses sollen unter anderem auch die Mutter der Sängerin und einer ihrer Bodyguards aussagen.

Mueller sagt, er sei gefeuert worden, nachdem Swift ihn fälschlicherweise beschuldigt habe, sie begrapscht zu haben. Der Radiomoderator bestreitet den Vorwurf vehement, verklagte Swift und fordert bis zu drei Millionen Dollar (2,5 Millionen Euro) Schadenersatz.

Swift antwortete mit einer Gegenklage und fordert einen Dollar. "Es war mit Absicht", sagte Swift zu dem Vorfall.

Tree Paine, die Publizistin der Sängerin Taylor Swift, auf dem Weg ins Gericht.

Das Gericht hatte allen Beteiligten die Auflage gemacht, am Prozess teilzunehmen. Diese hätten den Moderator dann mit den Vorwürfen konfrontiert, die Polizei war jedoch nicht alarmiert worden. Sie wolle anderen Frauen als Beispiel dienen, die sich scheuen, ähnliche Vorkommnisse öffentlich zu machen, heißt es in der Klageschrift. Mueller sagte, Swift hätte die Polizei kontaktieren sollen und nicht seinen Vorgesetzten, der ihn zwei Tage später feuerte. Die 27-Jährige traf im Backstage-Bereich Fans und VIP-Gäste und posierte dabei auch für ein Foto zwischen Mueller, der damals für den Sender KYGO arbeitete, und dessen Freundin.

Auf dem Foto ist die Hand von Mueller auf Höhe ihres Pos zu sehen, es wird aber nicht ersichtlich, ob er sie berührt. Insgesamt acht Geschworene werden ausgesucht.

Gestern wurden nun also die ersten Jury-Mitglieder ausgewählt, am heutigen Dienstag soll der Auswahlprozess abgeschlossen werden.


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