Uniper ist beim Gewinn optimischer und will mehr Dividende zahlen

So soll das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Gesamtjahr 2017 nun 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro betragen, nach bislang angestrebten 0,9 bis 1,2 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr steigerte Uniper den Umsatz um knapp 12 Prozent auf 37,3 Milliarden Euro. Somit wird mit einem Dividendenbetrag von insgesamt 250 Millionen Euro gerechnet. Hintergrund sei ein im Vorjahr angefallener sehr hoher Ergebnisbeitrag des Midstream-Gasgeschäfts. Im Vorjahr hatten Milliarden-Abschreibungen im Erzeugungs- und Speichergeschäft Uniper einen Verlust von 3,8 Milliarden Euro eingebrockt.

Unter dem Strich blieb ein den Uniper-Aktionären zuzurechnender Gewinn von 967 Millionen Euro. Vorstandschef Klaus Schäfer sprach von einer "ausgesprochen soliden" Entwicklung im ersten Halbjahr. Auf dieser Basis sehen wir uns heute in der Lage, das untere Ende der Bandbreite unserer Ergebnisprognose nach oben weiter einzugrenzen. Man wolle in der zweiten Jahreshälfte "nicht nachlassen".


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