Schwerer Bus-Crash in China fordert Dutzende Tote

Unter Berufung auf die Polizei vor Ort hiess es, ein Bus sei am späten Donnerstagabend in der Provinz Shaanxi in eine Mauer eines Tunnels gekracht.

Bei einem Unfall auf einer Schnellstrasse im Nordwesten Chinas sind mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen.

Laut Angaben von Xinhua war der Bus in Chengdu gestartet, der Hauptstadt der Provinz Sichuan. Der Unfall habe sich kurz vor Mitternacht (Ortszeit) ereignet. Ziel der Reise sei die gut tausend Kilometer entfernte Stadt Luoyang gewesen.

Im Bus befanden sich demnach 49 Menschen, darunter nach Angaben örtlicher Medien auch zwei Kinder. Unter Chinesen sind Langstreckenbusse als Transportmittel beliebt, besonders für Arbeiter mit Migrationshintergrund und andere Menschen mit geringerem Einkommen. Erst im Mai hatte sich in China ein schwerer Busunfall in einem Tunnel ereignet. Tödliche Verkehrsunfälle sind keine Seltenheit in dem Land - Verkehrsregeln werden oft ignoriert. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden auf dem chinesischen Festland jährlich 260'000 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Im Jahr 2015 gab es insgesamt mehr als 180.000 Unfälle in China, 58.000 Menschen starben dabei.


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