Effenberg: FC Bayern muss Neymars kaufen

Drei Jahre später wechselte der heutige Superstar für 88 Millionen Euro zum FC Barcelona. Doch der FC Bayern entschied sich gegen eine Verpflichtung. "Neymara-Bayernu-ali-nisu-htjeli-platiti-24-milijuna-eura?meta_refresh=true" target="_blank">"Novi list". PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi glaubt trotzdem, ein Schnäppchen gemacht zu haben: "Es hört sich seltsam an, aber wir werden mehr Geld verdienen, weil Neymar bei uns ist, als er gekostet hat". "Neymar war damals 17 Jahre alt und man konnte da schon sehen, wie gut er werden wird".

Bayern und Racki waren bereits in Verhandlungen. Das Treffen mit Nerlinger fand dann wohl auch statt, der Sportdirektor war gut vorbereitet: "Ich traf mich in München mit Nerlinger, zuvor hatten wir schon zweimal telefoniert".

Die aufgerufene Ablösesumme schreckte den damaligen Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger jedoch ab. "Er hat mir gesagt, dass er genau weiß, wer Neymar ist, eines der größten Talente der Welt", so Racki. "Der lag bei 18 Millionen Euro und hätte mit Boni auf bis zu 24 Millionen Euro steigen können", so Racki weiter.

Ein Transfer kam allerdings nicht zustande.

"Im Winter-Transferfenster 2010 habe ich von Neymars Berater Wagner Ribeiro die Erlaubnis bekommen, im Namen des Spielers mit den Bayern zu verhandeln".

Vor vier Tagen heuerte der heute 25-Jährige schließlich für die Weltrekordsumme von 222 Millionen Euro bei Paris St. Germain an. Nerlinger sagte mir jedoch, dass man Neymars Entwicklung zunächst nur weiter verfolgen würde. "Der Preis war der Vereinsspitze für einen Spieler, der noch keine 18 Jahre alt war, zu hoch".

Wenn Bayern an dem Plan festhalte, extrem teure Deals zu verweigern, "dann wird die Kluft zu diesen Vereinen immer größer, die es machen, können und wollen".


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