Freimuth und Kazmirek auch nach Stabhochsprung auf Kurs

Rico Freimuth (Halle/Saale) und Kai Kazmirek (Neuwied) liegen bei der Leichtathletik-WM in London im Zehnkampf auch nach den 110 m Hürden auf Medaillenkurs.

Der Olympiavierte Kazmirek arbeitete sich mit einem exzellenten Hochsprungergebnis nach vorne, der 26-Jährige überquerte 2,11 m. Der stark auftrumpfende Este Janek Oiglane (7686), derzeit Vierter, dürfte Freimuth und Kazmirek nicht mehr gefährlich werden.

Nach acht Disziplinen liegt Freimuth mit 7121 Punkten 116 Zähler hinter dem favorisierten Mayer. Warner hatte wie so viele Leichtathleten in London zuletzt mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen und deshalb einen relativ schwachen ersten Tag erwischt. Der aus Halle stammende Freimuth hat 7894 Punkte gesammelt, Kazmirek von der LG Rhein Wied holte bislang 7796 Zähler.

In der bisherigen Form scheint Mayer aber nicht zu schlagen zu sein. Der 25-Jährige hatte sich zwar einen Wackler im Stabhochsprung geleistet, im Vergleich zu seinem Coup von Rio (8834) hat er aber sogar sieben Punkte mehr gesammelt. Mayer hat in dieser Saison noch keinen Zehnkampf bestritten, gilt aber als Topfavorit auf den Titel.

Mathias Brugger (3175/Ulm) blieb auch wegen Muskel- und Kniebeschwerden bisher unter seinen Möglichkeiten und rangiert auf Platz 23. Weltrekordler, Olympiasieger und Titelverteidiger Ashton Eaton (USA) hatte nach Rio seine Karriere beendet.


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