Gabriel dringt auf stärkere Friedensbemühungen im Südsudan

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) reist am Donnerstag in das afrikanische Bürgerkriegsland Südsudan.

Nach einem Gespräch mit Präsident Kiir in der Hauptstadt Juba sagte er, das Land habe es verdient, endlich Frieden zu finden. Für diese sei der Einsatz mitunter lebensgefährlich.

Im jüngsten Staat der Welt brach Ende 2013 nur zwei Jahre nach der Unabhängigkeit ein blutiger Bürgerkrieg aus. Knapp vier Millionen der rund zwölf Millionen Südsudanesen befinden sich auf der Flucht, die Hälfte davon in Nachbarländern wie Uganda. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen dem Präsidenten Salva Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar. Seitdem wurden bei Kämpfen und ethnisch motivierten Massakern zehntausende Menschen getötet und Millionen weitere aus ihren Häusern vertrieben. Die Bundeswehr beteiligt sich mit 16 Stabsoffizieren und Militärbeobachtern an dem Einsatz.


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